Ist Affiliate-Marketing am Ende?

Heute einmal wieder ein paar Gedanken zum Affiliate-Marketing.

Vor zwei, drei Wochen bin ich dem Kurs „Geldmaschine 2.0″* von Jonas Tausendefreund beigetreten.

Sein Kurs ist sehr einfach gehalten, aber dafür sehr effektiv! Es gibt dort keinen ewigen Schnick-Schnuck, keine tausenden Strategien, die man vielleicht einfach mal umsetzen könnte, auch wenn man absolut keinen Plan hat. Nein. Er erklärt in seinem Kurs lediglich zwei Strategien, die er selbst so umsetzt und damit reichlich Erfolg hat. Eine davon ist kostenlos, eine davon kostenpflichtig.

Gerade für Anfänger bietet sich die kostenlose Variante perfekt an.

Es geht letztendlich um Facebook-Marketing und wie man – ohne Investition – dort Affiliate-Marketing betreiben kann.

Doch genug zum Kurs Geldmaschine 2.0. Wer mehr darüber lesen mag, den lade ich recht herzlich auf meinen anderen Blog ein, wo es einen ausführlichen Testbereicht gibt >>> 

Zu dem Kurs gibt es eine tolle Facebook-Gruppe, die sehr aktiv ist und wo es kein stupides Konkurrenzdenken gibt. Im Gegenteil: Die Leute helfen sich dort gegenseitig. Das habe ich so bisher in wenigen Gruppen erlebt.

Nun kam dort allerdings eine Frage auf:

Jemand machte auf Facebook Werbung für die Geldmaschine 2.0. In den Kommentaren darunter fand sich dann aber ein Kommentar, der mich zum Denken anregte.

Sinngemäß ging es darum, dass hier ein Kurs verkauft wird, in dem einen erklärt wird, wie man Geld online verdienen kann. Und dass ja der Thread-Ersteller dafür eine  Provision bekommt und dass deshalb Abzocke sei.

Leute, ganz ehrlich: Genau das ist Affiliate-Marketing!

Nein, es ist keine Abzocke, so meinte ich das nicht!

Es geht darum, Produkte zu verkaufen, die von anderen erstellt wurden. Und diese Produkte haben (meistens) einen Mehrwert. Wie man diese Produkte am besten verkauft, genau das wird in den Kursen gezeigt.

Der Thread-Ersteller hat hier lediglich Affiliate-Marketing betrieben, genau die Arbeit also, die man als Affiliate-Marketer macht. Der Kommentator befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits mitten drin in dem Geschäft. Dass er dann (vielleicht) nicht gekauft hat – okay, kein Problem. Das kommt auch in offline-Märkten vor.

Aber genau darum geht es im Affiliate-Marketing. Es ist nicht schwer. Man muss das Rad nicht neu erfinden.

Man kann es sich wie einen Kreislauf vorstellen:

Ich erwerbe ein Produkt ->

Ich lerne daraus Marketingtechniken (z.B. wie ich RICHTIG kostenlose Facebook-Werbung mache) ->

Ich bewerbe das Produkt mit den Strategien, die ich in dem Kurs gelernt habe ->

Ein anderer kauft dieses Produkt nun über meinen Link ebenfalls ->

Ich erhalte meine Provision, stehe evtl. für Rückfragen zur Verfügung ->

Der „Neue“ schaut sich den Kurs an -> Er lernt nun ebenfalls die Marketingtechniken ->

Er bewirbt ebenfalls dieses Produkt ->

Ein Dritter kauft den Kurs, der „Neue“ erhält seine Provision und so weiter.

Genau das ist Affiliate-Marketing!

Diese Kurse zu verkaufen, das hat nichts mit Abzocke zu tun. Hier entstehen Win-Win-Situationen.

Es muss ein Umdenken passieren. Viele Leute kaufen sich Kurse, sehen sich diese nicht einmal an und erwarten dann, dass dann automatisch das Geld fließt (Ohne Witz: Ich hatte jemanden, der hatte sich einen Kurs gekauft, sich mit Mühe und Not bei Digistore angemeldet – er hat nie auch nur irgendwann ein Produkt beworben und hakte dann nach, wann denn nun die Einnahmen auf sein Konto fließen. Das macht einen doch sprachlos, oder?)

Affiliate-Marketing ist kein passives Einkommen! Es steckt IMMER Arbeit dahinter. Und wenn es nur Vorbereitungen für eine Webseite sind, die aber auch im Nachhinein gepflegt werden will.

Affiliate-Marketing funktioniert noch immer sehr gut. Glaubt mir, denn sonst würde ich nicht diesen Beitrag schreiben, sondern immer noch in meinem alten „Brötchenjob“ als Krankenschwester arbeiten.

Aber ihr müsst umdenken. Das Geld kommt nicht von allein. Ihr müsst etwas dafür tun und sei es nur die in den Kursen gelernten Dinge umsetzen. Und nein, es ist keine Abzocke, wenn ihr die Kurse, die euch selbst weiter gebracht haben, weiter verkauft. Denn das macht das Affiliate-Marketing, das EMPFEHLUNGS-MARKETING aus.

Ist Affiliate-Marketing am Ende
Ist Affiliate-Marketing am Ende

 

2 Gedanken zu „Ist Affiliate-Marketing am Ende?

  1. D.W. Antworten

    Ich gebe dir 100% Recht für die Ausführung. Denn in den meisten Fällen wissen die Leute gar nicht war es bedeutet (Network/ Affiliate / MLM etc.) Achon traurig, dass unterm ‚selbstgescheitertsein‘ viele die Schuld anderen zu schieben, anstatt bei sich selbst anzufangen. Network (oder auch Affiliate) ist keine Konkurrenz sondern eine sich darbietende Gelegenheit/Lösung.

    • Sandra Autor des BeitragsAntworten

      Hallo D.W, vielen lieben Dank für deinen Beitrag! Ja, es ist wirklich so. Es muss wirklich ein Umdenken stattfinden. Viele machen einen Versuch, scheitern und schieben es dann auf andere. Dabei muss jeder erst seinen Weg finden. Und das funktioniert leider nicht, wenn man es einen Tag lang ausprobiert oder wochenlang nur andere 1:1 kopiert. Das ist sehr schade und macht das ganze Affiliate-Marketing schlecht. Dabei ist ein so tolles Business und man kommt mit so vielen Menschen in Kontakt, die man sonst nie kennengelernt hätte.

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