Affiliate Lexikon. Titelbild.

Das Affiliate-Lexikon erklärt alle wichtigen Fachbegriffe rund um das Affiliate-Marketing. Um ein erfolgreicher Affiliate zu werden sollte man Fachbegriffe, wie zum Beispiel Paid4-Klick, Conversion-Rate, cost-per-lead und andere Begriffe kennen.

Das Lexikon wird laufend durch neue Begriffe ergänzt.

A

Adclick…
als Adclick bezeichnet man einen Klick auf ein Werbemittel, wie zum Beispiel einem Banner. Adclicks sind wichtig um feststellen zu können, wie erfolgreich verschiedene Werbemittel sind.

Advertiser:
Siehe Merchant, Händler

Affiliate…
steht im englischen für Partner, Tochtergesellschaft oder auch angeschlossenes Unternehmen. Als Affiliates bezeichnet man demnach Personen, die auf ihrern Internetseiten Werbung für ihre Partner schalten und hierfür erfolgsabhängige Provisionen erhalten.
Synonyme für Affiliate: Publisher, Vertriebspartner

Affiliate-Netzwerke…
sind die Schnittstellen zwischen den Affiliates und den Merchants. Beide Gruppen treffen sich nach vorheriger Anmeldung auf einer der zahlreichen Affiliate-Netzwerke. Das Bewerbungsverfahren bei den Händlern ist stark routinisiert und einfach – Partnerprogramm auswählen für das man Werbung schalten möchte und per klick bewerben.

Sehr bekannte Affiliate-Netzwerke sind: Zanox, Affilinet, Adcell, Adbutler, Tradedoubler, Belboon, Superclix, Webgains, Commission Junction und einige andere…

B

Banner…
sind Werbemittel, die im Falle des Affiliate-Marketings für jeden Publisher mit einem einzigartigen “Fingerabdruck”, dem Tracking-Code versehen werden. Banner gibt es in vielen verschiedenen Formaten (Halfsize-Banner, Fullsize-Banner etc.) und Variationen z.B. Gif-Banner und Flash-Banner.

Horizontale Banner:
728 x 90 Leaderbord
468 x 60 Banner
234 x 60 Half-Banner

Vertikale Banner:
120 x 600 Skyscraper
160 x 600 Wide Skyscraper
120 x 240 Vertical Banner

Quadratische Banner:
336 x 280 Large Rectangle
300 x 250 Medium Rectangle
250 x 250 Square
200 x 200 Small Square
180 x 150 Small Rectangle
125 x 125 Button

C

Conversion-Rate…
Die Conversion-Rate ist auch als Umwandlungs- bzw. Konversionsrate bekannt. Sie ist ein Erfolgsmaß und beschreibt den Anteil der tatsächlich zustande gekommenen Abverkäufe (Transaktionen) zu der Gesamtanzahl aller Seitenbesucher (Visits).

Conversion-Rate in % = ( Anzahl aller Abverkäufe / Visits gesamt ) x 100

Ein Online-Shop mit 1000 Besuchern (Visits) am Tag, erzielt bei 10 zustande gekommenen Abverkäufen eine Conversion-Rate von 1 Prozent.

CPC…
steht für cost-per-click. Bei einem “klick” auf eine Werbefläche oder einer Anzeige (z.B. Google AdWords, Banner etc.) entstehem dem Werbenden Kosten. Die Abrechnung erfolgt hier also pro Klick.

CPL…
steht für cost-per-lead. Unter CPL versteht man die Marketingaufwendungen, also Kosten, die man aufwenden muss, um ein Lead zu generieren.

CPL-Beispiel für ein Zeitschriftenabo:
Es werden Adwords-Anzeigen (Zeitraum 1 Monat) geschaltet die Kosten in Höhe von 1000,00 EUR verursachen. Gleichzeitig werden mit den Anzeigen 256 neue Abos gewonnen. Der CPL liegt also bei ca. 3,90 EUR. D.h. um ein zusätzliches Abo zu verkaufen muss ich ungefähr 3,90 EUR investieren.

Je lukrativer ein Markt und je größer die Konkurrenz, desto höher ist auch der CPL . Hierzu zählt ohne Zweifel der Kreditmarkt.

CPO…

CTR…
steht für Click-Through-Rate und bezeichnet das Verhältnis aus Klicks zu Impressions. Bei 100 Impressions und 10 Klicks, liegt die CTR bei 10%.

CTR in Prozent = ( 10 Klicks / 100 Imressions ) * 100 = 10%

D

Deeplink…
ist ein Link der nicht auf eine Startseite verweist, sondern den Nutzer tiefer in die Seitenstruktur bringt. Ein Deeplink verweist in der Regel auf eine Kategorie oder ein spezielles Produkt. Viele Partnerprogramme geben dem Affiliate die Möglichkeit, eigene Deeplinks zu konstruieren (entweder händisch oder mit sog. Deeplink-Generatoren).

K

Konversionsrate:
>> siehe Conversion-Rate <<

L

Leads…
sind Neuanmeldungen, z.B. für Gewinnspiele, Newsletter, Umfragen etc. Die entsprechende Vergütung wird als “Pay-Per-Lead (PPL)” bezeichnet.

P

Paid4-Klicks…
liegen dann vor, wenn der Nutzer Geld dafür bekommt, dass er zum Beispiel einen Newsletter öffnet oder auf einen Banner klickt. Der Begriff “Paid4″ ist hier also Programm. Paid4-Anbieter
bezahlen also angemeldete Nutzer für bestimmte Klick-Aktivitäten. In den meisten Fällen sammeln die Nutzer Punkte, die dann ab einem bestimmten Mindestbetrag in Geld umgetauscht werden können.

Paid4-Klick-Affiliates müssen i.d.R. ihr Programm bzw. ihr Webangebot als Sonderfall bei der Anmeldung in einem Affiliate-Netzwerk angeben (z.B. bei Affilinet) Eine Verheimlichung kann einen Ausschluß von Partnerprogrammen und zur Stornierung bereits erwirtschafteter Provisionen führen.

Paidmailer…
sind Dienstleister, die einem Nutzer nach seiner erfolgreichen Anmeldung Mails zusenden und ihn dann dafür bezahlen, dass er die Mails öffnet und gegebenfalls noch auf einen Banner oder einen Textlink klickt. Die Angebote der Paidmailer und die Konditionsmodelle variieren sehr.

Partnerprogramme…
sind die Programme der Advertiser (= Merchants, Händler) bei denen sich der Affiliate über so genannte Partnerprogramm-Netzwerke bewerben kann, um Werbung für diese Händler zu schalten. Bekannte Partnerprogramme sind zum Beispiel: Quelle, Otto, Nokia, Arcor, Lufthansa, Aliva-Apotheke, Wechseln.de und hunderte mehr…

Partnerprogramm-Netzwerk
>> siehe Affiliate-Netzwerke <<

Pay-Per-Click:
sobald ein Nutzer ein Werbemittel mit einer Pay-per-click-Vergütung anklickt wird die Provision fällig, unabhängig davon, ob etwas verkauft wurde oder nicht. Die Pay-Per-Click-Vergütung ist gering und liegt so bei 5 Cent bis 15 Cent.

Pay-Per-Lead…
ist die Vergütungsform für einen generierten Lead. Hat der Affiliate beispielsweise eine Neuanmeldung für ein Gewinnspiel-Partnerprogramm vermittelt, so bekommt er diese Neuanmeldung vergütet. Die Pay-Per-Lead-Vergütung variiert von Partnerprogramm zu Partnerprogramm und ist meistens eine feste Summe. Pro Neuanmeldung wird dann zum Beispiel 1,50 EUR ausbezahlt.

Publisher:
>> siehe Affiliate <<

S

Sales…
werden dann generiert und gezählt, wenn etwas online verkauft wird. In dem Moment, wo der Online-Bezahlvorgang abgeschlossen ist, wird ein Sale (Abverkauf) getrackt. Sales werden i.d.R. durch einen Zählpixel registriert. Dieser Zählpixel befindet sich auf der letzten Seite, nachdem ein Zahlungsvorgang abgeschlossen wurde – zum Beispiel “Vielen Dank für den Kauf in unserem Onlineshop”.

T

Tracking-Code:
Über den Tracking-Code lässt sich jeder Verkauf dem Verkäufer zuordnen. Jeder Affiliate bekommt von seinem Partnerprogramm einen individuellen Tracking-Code. Jedes Werbemittel ist mit diesem individuellen „Fingerabdruck“ versehen.

U

Umwandlungsrate:
>> siehe Conversion-rate <<

W

Werbemittel…
gibt es in den verschiedensten Variationen. Beispiele sind Textlinks, Banner, Pagepeels, Suchschlitze, Pop-Ups usw. Die häufigsten eingesetzten Werbemittel dürften, meiner Meinung nach, Banner und Textlinks sein. Alle Werbemittel haben eines gemeinsam: Obwohl sie alle gleich aussehen, sind sie dennoch sehr individuell, denn jedes Werbemittel ist mit einem Tracking-Code versehen über den nachvollzogen wird, woher der Besucher kommt und welchen Affiliate die Provision zuzuteilen ist.

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