Kostenlose Webseite vs. kostenpflichtige Webseite 13

Ganz oft erreicht mich die Frage, ob man denn zum Aufbau einer Webseite im Internet unbedingt eine kostenpflichtige Webseite benötigt.

Die klare Antwort lautet: Jein 😉

Es ist in der Tat so, dass viele beim Start in ein Online Business keinen Cent ĂŒber haben, um sich eine eigene Webseite zu erstellen. Dennoch sollte man sich ĂŒberlegen, ob man bei einer FirmengrĂŒndung nicht doch 5€ im Monat ausgeben kann und mag, um gleich anstĂ€ndig zu starten. NatĂŒrlich kann man das auch mit einer kostenlosen Variante. Aber der Umzug zu einem eigenen Webhoster, der frĂŒher oder spĂ€ter sowieso stattfinden wird, wenn man denn ansprechende Ergebnisse z.B. in Punkto Schnelligkeit der Webseite oder auch das Installieren von diversen Plugins haben mag, wird damit umso komplizierter.

NatĂŒrlich kann man auch hier sagen: Kein Problem, ich bezahle dann einfach eine Domain (also eine eigene www.mein-name.de), aber dann sind die ursprĂŒnglichen Probleme immer noch da.

Denn ein Domainname macht noch lange kein eigenes Webhosting aus. Du bezahlst dabei lediglich fĂŒr den Namen – und das meist auch noch völlig ĂŒberteuert.

Bei WordPress.com kostet z.B. eine eigene Domain im Monat aktuell 4€. FĂŒr 4,95€ bekommt man allerdings bei All-inkl.com schon 3 eigene Domains.

Letztendlich entpuppt sich das scheinbar gĂŒnstigere Angebot zum Ende doch hin als die teuere Version.

Im Folgenden möchte ich euch einfach einmal ein paar Vor- und Nachteile der verschiedenen Webhosting-Möglichkeiten aufzÀhlen.

Dabei vergleiche ich 3 Hosting-Anbieter fĂŒr dich:

Das bezahlte All-inkl.com, wordpress.com und, mein absoluter Favorit in Sachen kostenlose Webseite, weebly

All-inkl.com

Vorteile des kleinsten (!) PAketesKostenlose Webseite vs. kostenpflichtige Webseite 14

3 Domains inklusive

  â€șâ€ș .de, .com, .at, .be, .biz, .ch, .dk
â€șâ€ș .eu, .es, .in, .info, .it, .li, .mobi
â€șâ€ș .name, .net, .nl, .org, .us, .ws

· 150 Subdomains
· 50 GB Speicherplatz
· Traffic FLAT
· 500 E-Mail-PostfÀcher
· 100 Kunden je Server
· IMAP und POP3
· PHP, Perl
· 5 MySQL Datenbanken

Das Ganze Paket kostet dich 4,95€ im Monat! Die ersten drei Monate sind dabei sogar völlig kostenlos. Du bezahlst keine EinrichtungsgebĂŒhr o.Ă€.

Im sogenannten Backend kannst du dir danach deine Webseite bauen, mit welchem System du auch immer magst. WordPress, Joomla, aber auch Foren oder Shop-Systeme sind kein Problem. Das Ganze lĂ€sst sich mit einem Klick installieren. Dabei kann man schlichtweg nichts verkehrt machen. Es ist alles „Idiotensicher“ erklĂ€rt.

Die Nachteile eines eigenen Webhostings

Wenn du dich noch nie mit dem Hintergrund von Webseiten beschĂ€ftigt hast, und auch keine Lust hast, dich damit zu beschĂ€ftigen, wĂŒrde ich dir raten, die Finger davon zu lassen.

Denn zum ersten musst du deine installieren Plugins und Themes immer auf dem neuesten Stand halten. Das geht zwar mit 2 Klicks, kann aber auch einmal schief gehen und dann musst du dir ein Backend einspielen, das du natĂŒrlich zuvor auch selbst gezogen haben solltest. All-inkl ist da in der Regel sehr hilfsbereit und der Support top, aber wenn man gar nichts davon versteht, könnte es schwierig werden.

Warum musst du immer alles aktuell halten?

Weil sonst SicherheitslĂŒcken aufkommen, die es Hackern sehr leicht machen, deine Webseite zu hacken und dort Schadsoftware zu hinterlassen.

Ein weiterer Nachteil sind auch die monatlichen Kosten, die allerdings ja doch sehr ĂŒberschaubar sind.

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Kostenlose Webseite vs. kostenpflichtige Webseite 16WordPress.com

Vermutlich die bekannteste Seite, um „mal schnell“ einen eigenen Blog hochzuziehen. Ich mag wordpress.com leider ĂŒberhaupt gar nicht. Mir ist das Backend zu unĂŒbersichtlich, ich kann hier nicht viel einstellen, Plugins installieren habe ich noch nie in der kostenlosen Variante hinbekommen (okay, habe eben gesehen, dass das auch erst ab der Business-Version fĂŒr 25€ im Monat funktioniert).

Was sind hier die Vorteile?

Dein Blog ist in 5 Minuten online. Du brauchst dich um nichts kĂŒmmern. Du kannst dir ein kostenloses Template heraussuchen (also ein Design fĂŒr deine Webseite), kannst das Klick fĂŒr Klick bedingt anpassen und dann auch schon deine BeitrĂ€ge und Seiten erstellen.

Wie gesagt, sehr schnell, um mal „fix“ etwas aufzubauen.

Nachteile von WordPress.com?

Wo soll ich anfangen? Du bekommst nur eine Subdomain www.dein-name.wordpress.com) Plugins installieren geht gar nicht. Wenn du dir deine eigene Domain kaufen magst, wird das unterm Strich teuer. WordPress.com lĂ€sst sich jeden noch so kleinen Support extra bezahlen. Dazu ist das Backend sehr unĂŒbersichtlich und du kannst nicht auf den Quellcode zugreifen. So, habe ich jetzt noch etwas vergessen? Wie man sieht, ich mag es nicht, obwohl ich sonst mit WordPress arbeite 😉

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Weebly.comKostenlose Webseite vs. kostenpflichtige Webseite 18

Diese Free-Version gefÀllt mir ganz gut.

Warum?

Weil sie nicht mit tausenden Versprechungen und Erwartungen wie WordPress daherkommt. Bei WordPress erwartet man zig Features, die man dann doch nur kostenpflichtig bekommt.

Die Vorteile von Weebly:

Du baust dir hier in minutenschnelle deine Webseite per Drag&Drop zusammen. Du bekommst ein SSL-Zertifikat und das wars auch schon. Schnell und einfach – Klick fĂŒr Klick.

Die Nachteile von Weebly

Nur 500 MB Speicherplatz, auch hier gibt es nur eine Subdomain www.dein-name.weebly.de, es wird, wie bei WordPress, Werbung im Footer angezeigt, allerdings wirklich dezent.

Wenn du hier auf eine kostenpflichtige Version umstellen willst, bist du dann allerdings leider schon bei 7€/Monat.

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Mein Fazit:

Wenn möglich, beschĂ€ftige dich mit dem Webhosting und gönne dir fĂŒr dich und deine Nerven ein eigenes Paket fĂŒr 5€ im Monat.

WordPress, Weebly und Co eignen sich meiner Meinung nach nur dafĂŒr, wenn du dir ein schnelles PBN aufbauen möchtest. Um eine Seite damit zu erstellen, die dir wirklich Geld einbringt, kann ich dir nur raten, die Finger davon zu lassen.

Von Sandra OelschlÀger

Mein Name ist Sandra OelschlĂ€ger und entwickle seit 2003 Webseiten. In dieser Zeit konnte ich eigene Projekte realisieren, aber auch Homepages fĂŒr Kunden erstellen. 2017 kam dann das Thema Affiliate-Marketing hinzu. Auf meiner Webseite "internetposition.de" möchte ich meinen Besuchern gern helfen, ebenfalls die ersten Schritte im Online Marketing zu gehen. DafĂŒr stelle ich gern kostenfreie Informationen zur VerfĂŒgung.

2 Gedanken zu „Kostenlose Webseite vs. kostenpflichtige Webseite“
  1. Zu deinem Fazit „WordPress, Weebly und Co eignen sich meiner Meinung nach nur dafĂŒr, wenn du dir ein schnelles PBN aufbauen möchtest. Um eine Seite damit zu erstellen, die dir wirklich Geld einbringt, kann ich dir nur raten, die Finger davon zu lassen.“
    – Was empfiehlst du dann stattdessen?
    Liebe GrĂŒĂŸe 🙂

    1. Hallo Julia,
      habe vielen lieben Dank fĂŒr deine Nachricht!
      Prinzipiell kann man nicht viel Negatives ĂŒber die kostenlosen Dienste sagen. Wenn man wirklich bei Null Kapital starten mag und nicht anders kann, sind sie fĂŒr den Einstieg okay.
      Wenn man aber die 5€ im Monat „ĂŒber“ hat, dann sollte man unbedingt auf eine kostenpflichtige Version umstellen. Ich bin ein BefĂŒrworter davon, den Webspace zu kaufen bzw. zu mieten und dann mein CMS selbst darauf zu installieren. Das mache ich via All-inkl und habe dort WordPress laufen.
      Zwei meiner anderen Webseiten laufen ĂŒber Joomla, das fand ich frĂŒher ganz toll, aber inzwischen habe ich mich so an WordPress gewöhnt, dass ich da ernsthaft Probleme habe 😉

      Aus diesem Grund, ganz klar, wie bereits im Artikel erwÀhnt, Webspace inkl. Domain mieten und dann selbst aufziehen, weil du dann viel mehr Möglichkeiten hast, dein Projekt umzusetzen.

      Liebe GrĂŒĂŸe
      Sandra

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