[Mindset] Drei Gründe, noch heute Dein Mindset zu ändern

Unsere Gedanken haben eine enorme Kraft und Energie, die unser ganzes Leben beeinflussen. Oft unterschätzen wir die Power unserer Gedanken, was uns fatal auf den Fuß fallen kann. Ein positives Mindset hilft uns dabei, unsere Wünsche und Ziele zu erreichen. Es beeinflusst uns nicht nur psychisch, sondern auch physisch und steuern unsere Körpervorgänge.

Doch woher kommt es eigentlich?

Das Wort „Mindset“ kommt aus dem Englischen und hat vielerlei Übersetzungen. Es kann bedeuten:

  • Denkweise,
  • innere Einstellung und Haltung,
  • Geisteshaltung,
  • Gedankenpower,
  • Lebenseinstellung,
  • Überzeugung und innere Werte.

 

Welche Übersetzung wir auch immer für den Begriff verwenden, eines haben alle gemeinsam: es geht um unsere Gedanken, die wir inne haben und miteinander vernetzt sind.

Dieses Netzwerk unserer Gedanken hat sich in all unseren Lebensjahren gebildet. Es ist eine Verflechtung all unserer Emotionen, Motivationen und Wahrnehmungen der Umwelt. Es bildet sich aus den Werten und Vorstellungen, die wir von unseren Eltern, von unseren Freunden, unserem Chef, unseren Kollegen und unseren Mitmenschen bekommen haben.

Ebenso spielen nationale, kulturelle und religiöse Faktoren eine wichtige Rolle in der Entwicklung.

Unser Mindset ist ein „Enderzeugnis“ der Vergangenheit, das sich schrittweise immer weiterentwickelt. Nehmen wir neue Informationen auf, vergleichen wir sie automatisch mit unserem Mindset. Stimmen diese miteinander überein, werden wir in diesen Glaubenssätzen gestärkt und unser Gedanke festigt sich.

Stimmen sie nicht miteinander überein, wehren wir uns gegen die neue Information oder wir strukturieren und ändern es neu um. Erster Fall tritt bei den Menschen öfter auf.

Das Mindset hat zwei grundlegende Funktionen:

  1. Es steuert unsere Wahrnehmung und unsere Aufmerksamkeit.
  2. Es bildet die Grundlage zur Bewertung, Interpretation und Erwartung von Informationen und Fakten, die wir im Laufe unseres Lebens aufnehmen.

 

Ok, ich weiß jetzt, was es mit diesem Mindset auf sich hat. Jedoch sind meine Gedanken und Erfahrungen, die ich alle in den letzten Jahren gesammelt habe, doch nicht einfach änderbar?

Doch, das sind sie. Das ist das Gute an der Sache – Du kannst deine Gedanken verändern und umstrukturieren.

Die andere Sache: es ist ein ganzes Stück harte Arbeit.

Der Bewegungstherapeut Larry Goldfarb hat in einem seiner Seminare folgendes gesagt:

Die beiden größten Mächte im Universum sind Gewohnheiten und Vergessen.

So ist es mit nahezu allen Dingen in deinem Leben. Willst Du etwas ändern, musst Du es wiederholen. Es bedarf ebenso hoher Aufmerksamkeit. Zuerst tust Du es bewusst, um es dann später unterbewusst zu tun. Du musst Deine volle Konzentration auf Dein Hauptziel fokussieren.

Gewohnheiten und Muster werden geschaffen, die Du in Deinen Alltag integrierst.

Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

Schluss mit Theorie!

 

 

 

Drei Gründe, noch heute Dein Mindset zu ändern

#1 Es hat einen enormen Einfluss auf Deine Gesundheit

Deine Gedanken haben einen größeren Einfluss auf Deine Gesundheit als du bisher dachtest.

Um von der trockenen Theorie wegzukommen, erzähle ich Dir eine persönliche Geschichte aus dem Nähkästchen…

In meinem vierten Semester wurde es etwas stressiger als in meinen ersten drei Semestern des Studiums. Rückenschmerzen hatte ich leider schon eine ganze Weile, doch habe ich mich geweigert zum Arzt zu gehen, um mir ein Rezept für die Physiotherapie verschreiben zu lassen.

Mir fehlte auch einfach die Zeit dafür, denn das Studium war Rang Nummer 1. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer und zogen sich bis in den seitlichen Arm und in den Nacken. Ich hatte Probleme nachts zu schlafen.

Den Druck des Studierens konnte ich auf mich nehmen, jedoch streikte meine Gesundheit schon lange. Meine Rückenschmerzen waren längst nicht mehr das Hauptproblem. Jetzt kamen noch Kopfschmerzen hinzu.

Ich gelang an einem Punkt, an dem ich mich überarbeitet hatte und keinen Spaß mehr im Studium fand. Auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, so musste ich der Realität ins Auge schauen:

Dir macht das alles keinen Spaß mehr.

Der Druck ist zu groß. Das Studium zu trocken. Es fetzt nicht mehr. Ich hatte keine Ahnung mehr, was meine Hobbies eigentlich waren, weil ich sie vernachlässigt habe. Zeit für meine Freunde wurde gekürzt. Und das in so einem jungen Alter schon?

Mir war klar, dass ich mich beruhigen musste. Ich setzte mich für einen Moment hin und rief mir den Glaubenssatz ins Gedächtnis…

Es ist okay, so wie es ist.

Ich bin okay, so wie ich bin.

Alles ist okay, ich bin nur ein Mensch.

Durch diese Sätze nahm ich mir selber den Druck und fühlte mich erleichterter. Eine Nacht habe ich darüber geschlafen – und ich schlief besser als jene letzten Nächte zuvor.

Als ich aufwachte, um mich wieder an die Arbeit zu machen, musste ich feststellen – meine Rückenschmerzen waren auf einmal weg. Sie waren weg. Ich spürte kein Stechen im Rücken mehr. Sicherlich waren sie nicht zu 100% weg, aber ich schätze mal zu 70%.

Und keine Kopfschmerzen mehr. Als wäre das ein Wiederaufbelebungs-Schlaf gewesen.

In dem Moment wurde mir klar, welch enormen Einfluss meine Gedanken auf meine Gesundheit haben. Wie wichtig es ist, dass wir unserem Körper zuhören müssen. Denn er hat mehr zu melden, als Du wahrhaben möchtest.

All die Schmerzen, die ich hatte, waren eine Warnung meines Körpers. Spürst Du welche, will er Dir etwas sagen. Er schreit um Hilfe: „Hey, Du da oben! Mir geht es nicht gut – genauer gesagt Dir. Du arbeitest Du viel und belastet mich. Mach mal bitte eine Pause, ich komme nicht mehr hinterher. Auf mir lastet „zu sehr der Druck“…bitte lass uns doch mal was anderes machen.“

Leider haben wir Menschen oft die Eigenschaft, nicht auf solche Signale zu reagieren. Wir denken einfach nur: „Ach ja, es tut zwar weh und ich könnte jetzt einen Cocktail am Strand gebrauchen, aber ich habe hier Verpflichtungen, denen ich nachgehen muss. Die sind wichtiger, deshalb muss ich das ignorieren und weitermachen.“

Ich bin der Meinung, wenn die Menschen ihrer Gesundheit mehr Aufmerksamkeit schenken würden, würden weniger an der Volkskrankheit „Rückenschmerzen“ leiden. Und weniger Burn-out-Effekte.

Also, was hat unsere Gesundheit mit unserem Mindset zu tun?

Änderst Du Deine innere Einstellung z.B. in den Glaubenssatz: „Ich muss nicht alles können. Auch nicht schnell oder sofort. Ich habe Fehler, weil ich menschlich bin und das ist okay so.“ – dann nimmst Du automatisch den Druck von Dir.

Du nimmst den Zeitdruck von Dir und gehst Deine Aufgaben gelassener und ruhiger an. Mit mehr Motivation und mehr Freude.

 

 

 

#2 Die Beziehung zu Deinen Mitmenschen verbessert sich

Was haben meine Gedanken schon mit dem Verhältnis meiner Mitmenschen zu tun? Ich kannst doch eh nichts daran ändern.

FALSCH!

Sofort aus Deiner Gedankenpower entfernen!

Sie hat einen enormen Einfluss darauf, wenn nicht sogar ist sie das Wichtigste für glückliche Beziehungen zu Deinen Freunden, Eltern, Arbeitskollegen, Partner, Kommilitonen, Nachbarn, Postboten und allen anderen.

Die Wurzel liegt hier allerdings in Dir selber. Du allein bist verantwortlich dafür. Sind Menschen schlecht zu Dir, muss das einen Grund haben, den Du ausgelöst hast.

Und selbst wenn nicht, dann kannst Du ihn ändern. Ist Dein Nachbar immer sauer auf Dich, weil Du den Rasen nicht jeden Sonntag mähst? Dann bring ihm doch mal ein Stück Kuchen vorbei und sage ihm, wie schön sein Rasen doch aussieht.

Merkst Du den Unterschied? Du gibst ihm somit gar keinen Grund auf Dich sauer zu sein.

Schließlich weißt Du, es ist kein Weltuntergang, dass es bei Dir im Garten grüner aussieht 😉

 

Der entscheidende Glaubenssatz für Dein Mindset lautet in diesem Fall:

Ich akzeptiere mich.

Ich bin okay, so wie ich bin.

Ich liebe mich, so wie ich bin.

Wieder mal. Siehst Du die Verbindung zu oben, als wir über Gesundheit geredet haben?

Es liegt nur an Dir. Liebst Du Dich selber, strahlst Du Zufriedenheit und positive Energien aus, die sehr ansteckend auf Deine Mitmenschen sind. Die wiederum spüren das und fühlen sich automatisch wohl bei Dir.

Du weißt hoffentlich, wie ansteckend Gefühle sind? Wenn Dein bester Freund mit einem Problem zu Dir ankommt, fühlst Du Dich danach auch etwas schlechter, weil Du mit ihm fühlst. Stimmt’s?

Und kommst Du mit einem „Gute Launeee“-Schrei zu ihnen an, können sie auch nicht anders als gute Laune zu haben.

Deine Freunde wissen automatisch, wenn sie bei Dir sind, geht es ihnen gut. Es gibt genug gute Laune, Fun, Spaß und …Bier. Okay, was anderes ist mir beim Schreiben gerade nicht eingefallen;-)

Dieses Gefühl bemerken allerdings nicht nur Deine Freunde. Auch Dein Postbote wird merken, dass Du anders bist, wenn Du ihn fragst, wie es ihm geht anstatt ihn nur grimmig anzuschauen.

Deine Kollegen schätzen Deine Anwesenheit beim Mittagessen, weil es viel zu lachen gibt und Du auf einmal nur vor lauter positiver Energien neue Ideen für euer Projekt kreierst.

Das wiederum kommt gut bei Deinem Chef an und wer weiß, vielleicht wartet die nächste Beförderung schon auf Dich;-)

Mit diesem Gefühl kommst Du nach Hause. Erzählst Deinem Partner von den tollen Nachrichten und er oder sie wird sich mit Dir freuen. Eure Kommunikation verbessert sich aufgrund der positiven Stimmung.

Alles eine virale Kette, die ansteckend wirkt. Kannst Du Dich noch daran erinnern, als Du das letzte Mal so richtig verliebt warst? Überall Schmetterlinge und Sonnenschein am Himmel. Und die anderen Menschen waren auf einmal alle so nett zu Dir:-)

Gebe Deinen Menschen einen Mehrwert. Gebe ihnen mehr und verlange dafür nichts. Dies ist kein Spiel, bei dem es ums Gewinnen geht. Es geht darum, Dir selbst gutes zu tun, indem Du andere gut behandelst.

Gibst Du Gutes, bekommst Du Gutes. Karma.

 

 

#3 Dein Mindset entscheidet über Misserfolg oder Erfolg

Nachdem wir die Folgen auf Deine Gesundheit und die Beziehungen Deiner Mitmenschen abgegrast haben, ist der dritte Punkt für Dich fast schon von alleine erklärbar.

Dein Mindset entscheidet grundlegend über Deinen Erfolg oder Deinen Misserfolg. Sei es im privaten oder im beruflichen Bereich.

Ich erzähle mal wieder eine Geschichte, um es praktisch zu verdeutlichen. Allerdings keine von meinen Geschichten, sondern von meinem Lieblingscharakter…Barney Stinson;-)

*Achtung, Spoileralarm für die, die es noch nie gesehen haben!*

Ich gehe an diesem Punkt mal davon aus, dass Du die Serie entweder schon gesehen hast oder nie anfangen wirst.

Barney war nicht immer so, wie wir ihn kennen. Heiß begehrt und erfolgreich. Immer gut gelaunt und ein High-Five auf Lager. Er war früher mit einem Mädchen aus einem Café zusammen. Sie hieß Shannon – und er war haushoch in sie verliebt.

Barney sah damals nicht mal besonders gut aus. Eines Tages hat sie ihn verlassen – für einen stinkreichen Kerl, der Frauen mit Moneten beeindruckt hat (dass das gut ist, sei mal dahin gestellt.)

Als Barney davon Wind bekam, war er am Boden zerstört. Aber er tat etwas Entscheidendes: er änderte sich von Grund auf. Sein Aussehen, seine Haare, sein Bart, seine Kleidung…alles wurde verändert. Vor allem sein Mindset: umgepolt auf Erfolg.

In seinem Kopf setzte sich der Glaubenssatz fest:

Ich werde begehrt, wenn ich erfolgreich bin. Dafür muss ich mich ändern.

Er glaubte fest daran und war vollkommen von sich überzeugt. So verhält er sich auch in der Serie. Sein Leben veränderte sich dadurch um 180 Grad. An ihm können wir uns ruhig eine Scheibe abschneiden;-)

Vielleicht nicht daran, wie oft er mit Frauen schläft oder wie er seine Brötchen verdient. Doch Du weißt, was ich meine!

Glaubst Du fest an Dich, bist Du Dir bewusst, dass Du Deine Ziele und Träume verwirklichen kannst. Du änderst Dich und arbeitest zielgesteuert, was wiederum  zum Erfolg führt.

Du suchst nach Lösungen und nicht nach Problemen. Denn Probleme sind ab sofort Herausforderungen für Dich. Anstatt Du Deine Energie in negative Emotionen investierst wie z.B. sich aufregen, resignieren oder in Mitleid versinken, wandelst Du sie in positive Energie um: Ziele setzen, erfolgreich arbeiten.

Du entscheidest, ob Du Deine Energie in Misserfolg oder Erfolg steckst.

 

Fazit

Deine Gedanken entscheiden über Dein Leben und Deine Zufriedenheit. Du siehst, Glück erzeugst Du von Deiner inneren Einstellung. Es hängt nicht von externen Faktoren ab.

Du kannst es beeinflussen und ändern. Es ist ein schwieriger Weg, doch ich bin der festen Überzeugung, dass sich dieser Aufwand lohnt!

Auch ich hatte schwierige Phasen, in denen ich eine Menge negative Emotionen auf mich geladen habe. Wenn ich jedoch in die Tasten haue, um Dir einen Mehrwert zu geben, bin ich vollkommen überzeugt davon, dass es mich glücklich macht – weil ich anderen helfen kann.

Seine Einstellung zu ändern dauert seine Zeit. Gute Dinge brauchen Weile. Ob Du eine neue Fähigkeit lernst wie z.B. Gitarre spielen oder Freundschaften festigst. Alles dauert.

Aus diesem Grund darfst Du Deine kostbare Zeit nicht verschwenden. Je früher Du anfängst, desto besser!

Und am besten auch nicht alles auf einmal. Alles Schritt für Schritt. Laden wir uns zu viele Verpflichtungen und Aufgaben auf, fühlen wir uns nach einer gewissen Zeit überfordert und geben auf, weil wir glauben, dass wir es nicht schaffen.

 

Meine Empfehlung zum Thema – Einfach mal reinhören!

 

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